19 | 09 | 2018

Chronik

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Büchenbach

(Zusammenstellung von Wolfgang Weiß
anlässlich unseres Jubiläum 1999)

Schon in der Frühzeit der Menschengeschichte lernten die Menschen das Feuer in ihren Dienst zu nehmen. Sie mussten aber auch erkennen, dass sie hilflos gegenüber Feuersbrünsten und Brandkatastrophen waren, die auch nach dem Glauben der Vorfahren als Mächte der Götter hingenommen wurden.

Erst nach und nach lernten die Menschen verschiedene Arten der Brandbekämpfung. Im Mittelalter ging der organisierte Feuerschutz von allem von den Städten und Märkten aus, die in ihren Zentren dichte Bebauung aufwiesen. So erliess der Rat der Freien Reichsstadt Nürnberg schon 1449 genaue Anweisungen für das Verhalten in Brandfällen. 1544 erschien in Nürnberg sogar ein Buch mit dem Titel „Ordnungen des Feuers“.

Seit der Bildung der bayerischen Gemeinden im Jahre 1808 gehört der Brand- und Katastrophenschutz zu den Pflichtaufgaben der Kommunalverwaltung. Zunächst wurden in den Gemeinden Pflichtfeuerwehren aufgestellt. Zum Dienst in diesen gemeindlichen Einrichtungen waren alle gesunden Männer zwischen 18 und 60 Jahren verpflichtet.

Neben diese Pflichtfeuerwehren treten von der Mitte des vorigen Jahrhunderts an nach und nach freiwillige Feuerwehren. 1841 „Feuerlösch- und Rettungskorps zu Meißen“, 1849 „Nürnberger Turn- & Feuerwehr“, 1862 „Freiw. Feuerwehr Zirndorf“ - sie gilt als die älteste Dorffeuerwehr Bayerns. Während bis 1860 160 Feuerwehren gegründet wurden, bestanden im Jahre 1875 bereits 2486 Feuerwehren in Bayern.

Die Gründung der „Freiwilligen Feuerwehr Büchenbach“ fand auf Betreiben des Herrn Konrad Katzenmeier am 24. September 1874 statt. (In dieser Zeit war gerade die Umstellung der Währung von Gulden in Goldmark im Gange)
Leider liegt uns kein Gründungsprotokoll vor.

Gründungsmitglieder und im Gründungsjahr eingetretene Mitglieder waren:

Arnsberger Georg
Auer Johann
Barth Johann
Barth Michael
Barthel Paul
Böbel Georg
Böbel Thomas
Dößel Johann
Erlbacher Johann
Geyer Johann
Götz Adam
Gugel Johann
Hayder Georg
Katzenmeier Konrad
Katzler Georg
Lacher Johann
Lößel Johann
Miethsam Fritz
Monatsberger Wolfgang
Nachtrab Johann
Nachtrab Michael
Seidel Philipp
Traumüller Andreas



Gewählt wurden:

zum Vorstand: Michael Gärtner
zum 1. Kommandant: Michael Barth (18 Jahre alt)
zum 2. Kommandant: Thomas Böbel



Für die Zeit von der Gründung bis zum Jahre 1903 liegen unserer Feuerwehr, ausser dreier Schriftstücke, die Hans Hechtel im Bayer. Staatsarchiv entdeckt hat, keine weiteren Unterlagen vor.

Im Jahre 1877 protokolliert ein Gendarm:

Roth, den 14. Januar 1877

K.B. Gendamerie Corps
Compagnie von Mittelfranken
Brigade Schwabach
Station Roth

Betreff: Feuersbrunst

Dem Kgl. Bezirksamte bringe ich hiermit dienstlich zur Anzeige, dass heute früh 5 ¼ Uhr im Orte Büchenbach bei dem Gastwirt und Maurermeister Johann Bebel von dort, in dessen Lagerhaus, welches zirka 8-9 Meter vom Wohnhause Haus Nr.. 49 entfernt steht aus bis zur Zeit noch unbekannte Weise Feuer ausgebrochen, und dieses Gebäude, welches ganz von Fachwerk bestand, ganz zusammengebrannt ist.
Das Feuer hat die Schneidersehefrau Barbara Enzingmüller von Büchenbach zuerst bemerkt und sogleich um Hilfe gerufen.
Der Schaden, welcher dem Bebel dadurch entstanden ist wird von dem selben auf zirka 1000 Mark angeben, und soll Bebel in der Feuer Assekuranz mit benannten Gebäude um 440 fl gleich 754 M 29 Pfennige, sowie in der Mobiliarversicherung in seiner Wohnstube, welches jedoch nicht beschädigt wurde und 1140 fl gleich 1954 Mark versichert sein. Dem Königl. Landgerichte dahier wurde darüber geeignete Anzeige erstattet.
Leonhard Böhm
Gendarm





Über diesen gleichen Brand schreibt der Bürgermeister:



Büchenbach, den 19. Januar 1877

Vom Bürgermeister in Büchenbach an das Königliche Bezirksamt in Schwabach



Der Bürgermeister in Büchenbach

Betreff: Brand in Büchenbach

Zum Akt über die freiwillige Feuerwehr in Büchenbach
Dem Auftrage vom 16. d.M. entsprechend, urschriftlich die Thätigkeit der Feuerwehr bei dem Brande dahier wird mitgetheilt:
Der Brand wurde erst sichtbar als das Häuschen schon in hellen Flammen stand.
Die in der Nachbarschaft wohnenden Steiger der Feuerwehr eilten auf das Alarmsignal sogleich herbei und löschten die bretterne Überdachung der an das Brandobjekt anstossenden, einfache mit ihm verbundenen Kegelhause ab.
Die übrige Mannschaft erschien mit der Löschmaschine ebenfalls sofort auf dem Brandplatze, und löschte das theilweis brennende Fachwerk, so dass dieses zwar nach innen angekohlt aber stehen blieb.
Die Thätigkeit der Feuerwehr war rasch und lobenswerth.



Mit grösster Hochachtung
gehorsamer
Heyder, Bgster





In einem Schreiben von 1887 geht es um eine Ersatzbeschaffung von Schläuchen:



Büchenbach, den 2. April 1887

An das Königliche Bezirksamt Schwabach

Betreff:
Gehorsamste Bitte der freiwilligen Feuerwehr Büchenbach um geneigteste Gewährung einer Unterstützung zur Anschaffung von Schläuchen.
Bei der am 24. Dezember v. J. dahier im Barthschen Anwesen ausgebrochenen Brande wurden 2 Schläuche unbrauchbar und müssten dieshalben durch 2 neue ersetzt werden. Durch geneigteste Vermittlung des königlichen Bezirksamtes Schwabach erhielt hiesige freiwillige Feuerwehr unter dem 14. Februar d.J. von Herrn C. Braun in Nürnberg die bestellten Schläuche und hat erstere dafür 48M an genannte Fabrik zu entrichten.
Da die Gemeinde in diesem Jahre das Requisitenhaus der freiwilligen Feuerwehr vollständig umbauen und erweitern lässt, so kann sie leider dieshalben keine Unterstützung zukommen lassen. Bei der gänzlichen Mittellosigkeit der freiwilligen Feuerwehr wandte man sich an die Münchener – Achener Feuerversicherungsgesellschaft bei welcher Barth versichert ist, um hiesiger Feuerwehr eine Unterstützung zur Anschaffung der Schläuche zukommen zu lassen, da die genannte Gesellschaft durch das rasche und erfolgreiche Eingreifen der Feuerwehr von bedeutenden Schadenersatz bewahrt wurde, aber leider vergebens.
Aus diesen angeführten Gründen erlaubt sich der gehorsamst unterzeichnete Verwaltungsrat der freiwilligen Feuerwehr ein Königliches Bezirksamt um geneigteste Zuwendung einer Unterstützung zur Deckung der angeführten Anschaffungskosten zu bitten.
Gehorsamst
Der Verwaltungsrat
Böttler, Vorstand

Ab dem 6. Januar 1904, die Feuerwehr besitzt bereits eine Saug- und eine Druckspritze, können wir dem Protokollbuch entnehmen:
1904
Konrad Böbel wird Pflichtfeuerwehrführer. Der Kommandant wird vom Verwaltungsrat ermächtigt, Mitglieder, die wiederholt unentschuldigt den Übungen fernbleiben, aus der Feuerwehr auszuschliessen. Zu Übungen ist stets in Uniform auszurücken, widrigenfalls die betreffenden Mitglieder der Pflichtfeuerwehr zugeordnet werden.
1905
Konrad Mathold wurde zum 2. Kommandanten gewählt.



1911
Brand des Hochreuter´schen Wirtschaftsanwesens in Breitenlohe infolge Blitzschlages.
1915
Die vom Fränkischen Überlandwerk mitgeteilten Vorsichtsmassregeln wegen der elektrischen Anlage wurden an der Generalversammlung bekannt gegeben.
1918
Von 91 Mitglieder waren während des 1. Weltkrieges 58 zum Heer eingezogen, 5 waren gefallen, drei galten als vermisst, drei befanden sich in Gefangenschaft, ein Mitglied gehörte einem noch nicht heimgekehrten Truppenteil an.
1921
Johann Engelhardt wurde zum Vorstand gewählt.
1923
Infolge der Geldentwertung wurde der Jahresbeitrag nunmehr vierteljährig kassiert, gegen Ende des Jahres ausgesetzt. Für notwendige Ausgaben wurde jeweils gesammelt.
1924
Neue Schläuche sollen angeschafft werden, das 50 jährige Bestehen am 15. Juni in grösseren Massstabe festlich begangen werden. 50 Feuerwehren aus dem Landkreis wurden eingeladen.
1925
Michael Barth wurde vom Landes-Feuerwehr-Ausschuss das Feuerwehr-Ehrenkreuz des Verbandes für 50 jährige Dienstleistung verliehen. Er ist 51 Jahre aktiver Feuerwehrmann, 43 Jahre Kommandant der Wehr und 30 Jahre Mitglied des Bezirksfeuerwehrausschusses Schwabach.
1927
Ein neuer Schlauchtrocknungsmast und ein neuer Schlauchwagen wurden angeschafft.
1928
Andreas Mathold wird zum 1. Kommandanten gewählt. Ein Inventarverzeichnis über die Ausrüstungsgegenstände soll angelegt werden.
1929
Die Ortskassa Büchenbach stellt der Freiwilligen Feuerwehr 200 M zur Anschaffung von Helmen, Steigleitern, Ledergürteln und Verbandskasten zur Verfügung, der Ortsausschuss Büchenbach 500 M zur Beschaffung von neuen Röcken.
1931
Leo Brandstätter wurde zum Vorstand gewählt.
1932
Ein neuer Schlauchmast wird benötigt. Der erst 1927 errichtete Mast wurde durch einen Sturm abgeknickt. Neu Helme können mangels Geld nicht angeschafft werden.



1933
Stefan Erlbacher wurde zum 2. Kommandanten gewählt. Am 11.10.33 erschien die Wehr beim Brand des Hechtelschen Gasthauses im Kühedorf.
1937
Inspizierung der Feuerwehr durch Bezirksbrandmeister Karl Feuerstein am 23. Mai.
Durch eine Bestandsmeldung an den Bezirks-Brandinspektor Stockmeier erfahren wir, dass die Feuerwehren Büchenbach und Breitenlohe 4 Handdruckspritzen, 4 Schlauchwagen, 650m C-Schläuche, eine Tragbahre, 3 Verbandskästen, eine fahrbare Leiter und zwei Aufstellleitern mit Stützstangen besassen.
1943
Ulrich Lindner wurde 2. Kommandant. Da die meisten Männer zum Kriegsdienst eingezogen waren, wurde eine Frauengruppe gegründet. Gruppenführerin war Grete Gundel
Die Feuerwehr wurde der SS und Polizeigerichtsbarkeit unterstellt.
Anschaffung einer Tragkraftspritze mit Anhänger von der Firma Robel & Co., München. Die Pumpe kostete 1730 RM, der Anhänger 1078 RM.
1945
Der Tragkraftspritzenanhänger war noch eisenbereift. Bei einem Einsatz in Breitenlohe konnte die Motorspritze nicht sofort eingesetzt werden, da sich durch die starke Erschütterung bei der Anfahrt die Zündung des Motors verstellt hatte.
1946
Die auf Anordnung der Militärregierung befohlene Gründungsversammlung des Feuerwehrvereins fand statt.
Gewählt wurden:

zum Vorstand: Karl Gütler
zum 1. Kommandanten: Karl Gütler
zum 2. Kommandanten: Xaver Wilhelm



Der Mitgliedsbeitrag wurde mit 20 Pf pro Monat festgesetzt.
1948
Aus eigenen Mitteln wurden 5 Laternen für den Notfall angeschafft.
1949
Am 17. Juli wurde das 75. jährige Bestehen der FFW Büchenbach begangen. Eingeladen waren die Feuerwehren des Pfarramtsbereiches Büchenbach sowie die Nachbarwehren Roth und Pfaffenhofen.
1950
Brand durch Blitzschlag bei Kamerad Georg Brunner und Brand eines Tabakschuppens.



1951
Wolfgang Lacher wurde 2. Kommandant. Die Vereinskasse weist einen Fehlbetrag von 99,70 DM auf. Dem Protokollbuch ist zu entnehmen, dass der Vereinsdiener das kassierte Beitragsgeld lieber auf der Bierbank ablieferte als bei dem Kassier. Er soll zur Arbeitsleistung herangezogen werden. Ein neuer Vereinsdiener wurde gewählt.
Neu - Büchenbach soll auch zur Wehr herangezogen werden. Die Wasserversorgung bei Brandfällen ist und bleibt ein Sorgenkind, da die Rednitz zu weit entfernt ist und nur eine Schlauchleitung gelegt werden kann, da die Schläuche nicht ausreichen.
1953
Die fahrbare Feuerwehrschule Würzburg kam nach Büchenbach. 64 Teilnehmer aus 17 Ortschaften wurden ausgebildet. Eine Reservegruppe, bestehend aus 18 Mann, wurde zur Brandbekämpfung an Werktagen erstellt.
1954
Die Aufstellung einer Löschgruppe in der Siedlung wurde wegen finanzieller Notlage zurückgestellt. Zwei Rauchgasmasken wurden angeschafft.
1955
Uniformröcke aus ausgedienten Polizeibeständen wurden angeschafft.
1956
Wolfgang Lacher wurde zum Vorstand und zum 1. Kommandanten gewählt, Fritz Burk zum 2. Kommandanten.
Die Feuerwehrmänner Hermann Fuchs und Hans Wirth sollen zu Sanitätern ausgebildet werden.
1957
Ein sechsstündiger Einsatz bei einer Unwetterkatastrophe.
1958
Die Freiwillige Feuerwehr erklärte sich bereit durch Selbsthilfe ein neues Gerätehaus zu erstellen, wenn die Gemeinde den dazu benötigten Grund und das Baumaterial zur Verfügung stellte.
1959
Dachstuhlbrand in der Nacht zum 13.2. im Anwesen Enzigmüller Hs. Nr. 66, die Bewohner warfen Mobiliar und Geschirr aus dem Fenster um dieses zu retten. An der am Dorfweiher stehenden Pumpe fror der Schieber ein. Unterstützung der Feuerwehren Breitenlohe und Roth wurde benötigt.
Vorschlag zur Renovierung des Feuerwehrhauses.
Ein Mitglied wurde wegen Trunkenheit während einer Feuerwache vom aktiven Dienst ausgeschlossen. Die Anschaffung einer Fahne wurde geplant.

Dieses erste Protokollbuch endet am 31.12.58 mit den Worten des 1. Kommandanten Wolfgang Lacher:
„Mögen diese Aufzeichnungen den späteren Generationen eine Hilfe und von Nutzen sein.“

1960
Fahnenweihe im Mai, ca. 700 Feuerwehrmänner waren in Büchenbach. Fahnenbraut ist Lisbeth Gundel.
1961
Zimmerbrand in der Zimmerei Götz. Anfrage an die Gemeinde wegen Neubau eines Gerätehauses. Scheunenbrand bei Katheder am 31.12.
1962
Ein Schlauchwagenanhänger und eine neue TS 8/8 wurden angeschafft. Der Techn. Prüfdienst hat das Feuerwehrhaus als zu klein und zu feucht beanstandet. Die Anschaffung von Sirenen wurde beantragt.
1963
Ein Plan zum Umbau des Feuerwehrhauses wurde vom Kreisbauamt Schwabach abgelehnt.
1964
Hydranten zur Wasserentnahme wurden eingerichtet.
1967
Grosse Sturmschäden im Februar.
1969
Baubeginn des Rathauses mit angegliedertem Feuerwehrhaus.
1970
Das neue Feuerwehrgerätehaus wurde eingeweiht, das erste Löschgruppenfahrzeug, ein Magirus LF 8 in Ulm abgeholt. Die Alarmierung erfolgte nun mittels Sirene.
1971
Fritz Burk wurde zum 1. Kommandanten, Helmut Oßwald zum 2. Kommandanten gewählt. Ein Unwetter hatte, an der Unterführung am Bahnhof, einen Teil des Bahndamms auf die Strasse gespült. Die Strasse war einen halben Meter hoch mit Erdreich bedeckt. Es wurde Katastrophenalarm ausgelöst. Desweiteren waren 12 Waldbrände zu bekämpfen. Ein Alarm im April „Blitzschlag im Anwesen Burk“ blieb ohne Löscheinsatz.
Im Sommer dieses Jahres trat Fritz Burk, wegen Unstimmigkeiten innerhalb der Feuerwehrführung, wieder zurück.
1972
Hans Rahnhöfer wurde zum 1. Kommandanten gewählt. Schwelbrand im Keller eines Hauses in der Siedlung. Mangels Ausrüstung mit Atemschutzgerät musste die FFW Roth alarmiert werden. Ein Antrag zur Anschaffung von Atemschutzgeräten wurde an die Gemeinde gestellt.
1974
Ein Feuerteufel trieb im Januar sein Unwesen. Es mussten über 4 Wochen lang Nachtwachen (jeweils zwei Schichten, je zwei Mann) von der Feuerwehr durchgeführt werden. Das 100 jährige Bestehen wurde im grossen Rahmen begangen.



1975
Helmut Oßwald wurde zum 1. Kommandanten, Eugen Hüttner zum 2. Kommandanten gewählt.
1976
Grossbrand in Ottersdorf im Anwesen Meyer. Fünf Feuerwehren waren im Einsatz.
1977
Wegen wiederholter Brände im Bereich des Bahndammes wurden „Vakuum-Fässer“ der Landwirte zum Wassertransport eingesetzt.
Die Jugendgruppe in der FFW wurde gegründet.
1978
Helmut Oßwald wurde zum Vorstand, Eugen Hüttner zum 1. Kommandanten, Fritz Schmidt zum 2. Kommandanten gewählt. Die Feuerwehr erhielt vier Atemschutzgeräte und als Spende von Horst Biller einen Greifzug. Erich Lacher und Georg Oßwald besuchten als erste den Atemschutzlehrgang in Würzburg. Georg Oßwald übernimmt die Funktion des Atemschutzgerätewart (und ist es heute noch)
1979
Katastropheneinsatz beim Dammbruch des MDK in Katzwang. Die FFW Büchenbach wurde, da sie ein leichtes LF 8 besass, im Gefahrenzentrum eingesetzt. Als ein Zwischendamm des Kanals zu brechen drohte, konnten die Feuerwehrmänner, die in den Kellern mit dem Sichern von Öltanks beschäftigt waren, mangels Funkausrüstung nicht zum Verlassen der Gefahrenstelle verständigt werden.
1980
Die FFW Büchenbach wird als Stützpunktfeuerwehr geführt. Es sollen ein Mannschaftsfahrzeug und ein Funkgerät angeschafft werden. Drei junge FFW-Kameraden waren beim Kriegsgräberdienst in Frankreich.
1982
Der alljährlich von der Feuerwehr aufgestellte Maibaum wurde in der Nacht zum 2. Mai abgesägt.
1983
Ehrung von 82 Feuerwehrkameraden. Diese hohe Zahl kam zustande, da 25 Jahre zuvor eine Werbeaktion im Zusammenhang mit der Feuerschutzabgabe durchgeführt wurde.
1984
110 jähriges Bestehen der FFW und Übergabe des Tanklöschfahrzeuges TLF 16
Heinrich Eichhorn, seit 1959 Fahnenträger übertrug seine Tätigkeit an Roland Schmidt. Sicherheitsstiefel für alle aktiven Mitglieder wurden aus eigenen Mitteln angeschafft.
1985
Anschaffung von Funkweckern zur „stillen Alarmierung“



1987
Der sechste Kreis-Jugendfeuerwehrtag fand mit über 400 Jugendfeuerwehrleuten in Büchenbach statt. Unsere Jugendgruppe belegte den ersten Platz.
1988
Helmut Oßwald tritt aus gesundheitlichen Gründen als Vorstand zurück. Seine Aufgabe übernimmt bis zur Neuwahl Eugen Hüttner.
1989
Eugen Hüttner wurde zum Vorstand gewählt. Einquartierung von 60 „DDR-Flüchtlingen“. Über Funkwecker wurden die Feuerwehr früh um 1:45 Uhr alarmiert um die Turnhalle entsprechend einzurichten.
Partnerschaft mit der Feuerwehr Nemetker / Ungarn und Übergabe von zwei ausgemusterten TSF an die Partnergemeinde.
1990
Schwere Sturmschäden Anfang des Jahres waren zeitweise in ganztägigen Einsätzen zu beseitigen.
1991
Im November wurde die neue Drehleiter DLK 18-12 bei Magirus in Ulm abgeholt.
Wegen der geplanten Umbaumassnahmen des Rathauses wurde auch ein neues Domizil für die Feuerwehr nötig. Baubeginn dieses neuen Feuerwehrhofes war ebenfalls im November.
1992
Brand des Gasthauses „Rednitzgrund“
1994
Einweihung des neuen Feuerwehrhauses. Durch Eigenleistung von über 5000 Stunden wurden erhebliche Einsparungen ermöglicht.
1995
Alfred Schmidt wurde zum Vorstand, Norbert Dörfler zum 1. Kommandanten und Roland Schmidt zum 2. Kommandanten gewählt.
Die Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges wurde beantragt.
Einsätze u.a. bei einem Absturz eines Flugzeuges in Gauchsdorf sowie drei Verkehrsunfällen, einer davon mit tödlichen Ausgang eines Fahrzeugführers.
1996
Erste Vorbereitungen für das Feuerwehrjubiläum 1999.

Der Aufbau unserer Feuerwehr konnte nur erfolgen, weil sich zu allen Zeiten diensteifrige und pflichtbewusste Männer für die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt haben – gleichgültig ob an führender Stelle oder als einfacher Feuerwehrmann. Mit Befriedigung kann heute jeder Einwohner auf dieses Werk der Gemeinschaft schauen.
Möge dieser Geist auch weiterhin die Männer der Wehr erfüllen zum Schutze und zum Wohle des Nächsten in wirklicher Gemeinschaft und gegenseitiger Hilfsbereitschaft nach dem alten Wahlspruch:

Einer für alle – Alle für einen

Gott zur Ehr – Dem Nächsten zur Wehr